Bintan Tri

RACE REPORT

der sehr gut organisierte  bintan triathlon 2013-  zusammenfassend war .....

„tropisch – emotional - challenging“ 


Nach angenehmen 3 std. flug von manila nach singapur und 55 min.bootsfahrt – kamen wir voller erwartung – auf der insel bintan/indonesien an.

Das klima war fuer uns – aus manila/philippinen kommend und dort lebend - keine umstellung, die luftfeuchtigkeit jedoch mit 85% hoch, ein  nieselregen empfing uns am flughafen.

Das weitlaeufige resort  im dschungel  - direkt an einem langen weissen, feinen sandstrand – nur 10 min.vom start entfernt -  bot uns einen breiten 25 m pool, auch einen traumhaft schoenen, palmengesauemten  18.hole golf platz –was fuer eine laufstrecke! traumhaft 



Da wir einige tage vor dem event ankamen, hatten wir genuegend zeit, bes.die WK radstrecke zu testen.

Gleich am naechsten tag nach unserer ankunft  fuhren wir los, in der annahme, dass viel verkehr und die strassen im schlechten zustand sind (hatten den bali tri noch in erinnerung) – jedoch weit gefehlt!

Es bot sich uns ein fast leeres strassenbild! Eine tadelose z.t.hügelige –  asphaltstrasse -  schlaengelte sich durch groesstenteils regenwald gebiet, welch ein erlebnis J

 

Nach ungefaehr halber strecke kam eine 10 km lange  – technisch anspruchsvolle – challenge  mit speed humps kurz vor, inmitten und unmittelbar – nach den anstiegen, ebenso bei den downhills https://img.web.de/v/mail/html_mail/smileys/smileys/smileys81.gif  Der linksverkehr dagegen war ein kinderspiel  https://img.web.de/v/mail/html_mail/smileys/smileys/smileys52.gif  


2 tage vor dem WK wurde die radstrecke nochmals als testfahrt angeboten –da wir schon unsere erfahrungen gemacht haben, die strecke von der orientierung her einfach fanden und unsere energie fuer den BIG DAY OUT aufheben wollten,  waren wir ohne bike vor ort….an die ca. 50 athleten fanden sich ein, vorwiegend asiaten, aber auch einige westliche expats in asien lebend, vorw. in singapur, eine perfekte moeglichkeit, sich kennenzulernen
J

 

Wir nahmen die gelegenheit war, im „schlusslichtauto“ mitzufahren und zu photografieren, einmalig!

Gute organisation mit ambulance, mehrere autos begleiteten die gruppe incl. der engl. veranstalter mit seinem motorbike.

Einige hatten probleme mit dem schalten https://img.web.de/v/mail/html_mail/smileys/smileys/smileys81.gif alle kamen aber wieder gut zurueck.

 

Das testschwimmen fand 1 tag vor dem WK statt, jedoch waren beim treffpunkt nur wenige vor ort, auch waren die bojen - wie angekuendigt - nicht ausgesteckt, heftig wurde dann ueber die tatsaechliche schwimmroute diskutiert.

 

Jedenfalls schwammen wir mit den netten, neuen „mitstreitern“ unsere „eigene“ strecke.

Das meer hatte badewannentemp., etwas wellen (11 uhr vorm.), keine stroemungen...,auch von den quallen, welche in den tagen zuvor gesichtet wurden- war nichts zu sehen!

Die laufstrecke „hoben“ wir uns f. den WK tag auf, beim racebriefing, welches sehr professionell war und 2x stattfand - erfuhren wir dann, dass auch der run einige anstiege hatte
https://img.web.de/v/mail/html_mail/smileys/smileys/smileys81.gifund durch gelaende mit verschiedenen untergrund fuehrte.

 

Nachmittags wurde fuer die rookies ein spez.wechselzonentraining -  incl. infos zur vorbereitung – angeboten.

 

Als begeisterter yogi nahm ich das angebot zur yogastunde  am nachmittag wahr, ein erfahrener inder fuehrte professionell die gruppe an.

 

Samstag -  RACE DAY

Ein idealer tag  – bewölkt, ertraegliche temp., aber hohe luffeuchtigkeit -  mit athleten aus aller welt begann....
alle mit der gleichen liebe zum triathlon....und dem ziel, ihn auf dieser tropischen insel erfolgreich zu finishen.

 

Waehrend der sprint in der frueh stattfand, war unsere OD – mit 400 teilnehmer – fuer 14 uhr angekuendigt.

Sonntags fand das event seinen abschluss mit dem kids und youth  tri.


Nach einem relativ guten schlaf und verspaeteten power fruehstueck  fuhren wir mit dem shuttle bus - bepackt mit rad und unseren utensilien - zur 10 min. enfernten wechselzone ins nirwana hotel, welches 11/s std. vor dem start oeffnete.
Das gelaende – direkt am meer - im gras, umgeben mit hibiscus pflanzen und palmen  war eine wohltat fuers auge und die seele
J wir bereiteten alles in ruhe vor und haengten unsere bikes – vor allem beladen mit genuegend fluessigkeit -  auf das gekennzeichnete rack.


Nach dem body marking – erstmals mit stempel – checkten wir optisch die schwimmstrecke, geruechte um etwaige stroemungen konnte niemand bestaetigen, die roten und gelben bojen ( 2 versch.angelegte loops)  waren gut zu sehen….es war ein unbeschreibliches gefuehl, jetzt dort zu stehen – superstimmung, tolle musik droehnte aus den boxen, der veranstalter und begeisterte zuschauer pushten die athleten positiv auf…. und mittendrin wir, etwas aufgeregt - aber gut vorbereitet durch unsere disziplin und  die harte schule unseres trainers, DANKE RENE
J …, dazu die tropische umgebung, die herrlichen temp….., es verursachte uns ein gaensehaut gefuehl pur.

Ein bewoelkter himmel sollte uns die ganze WK strecke begleiten.

Schwimmen : 2 loops - 14uhr start fuer die olypmische distanz der herren…,  das suedchinesische meer 29 grad warm und  spiegelglatt…., leicht aufgeregt zusammenstehend mit jenoe , zwischen all den athleten am schoenen strand von nirwana gardens - wunderte ich mich wieder mal, wie es moeglich ist, einen beachstart von so einer  grossen gruppe – vor allem die der maenner -  in nur 2 wellen (330 maenner,70 frauen)  zu machen, jenoe beschloss,  im hinteren auesseren feld zu starten und dann diagonal zur vorderen boje zu schwimmen, um der gischt zu entgehen…..

 

meine gedanken wurden abrupt beendet, als der countdown fuer die maenner begann, ich wuenschte meinen jenoe alles gute…,puenktlich mit einem anturnenden song und unter lauthalsigen anfeuern der zuseher -   - „stuerzte“ er sich mit den anderen teilnehmern ins wasser und  "verschwand" bald am horizont.

waehrenddessen wartete ich im hinteren - wesentlich kleineren - feld  der damen auf „unser zeichen“, 15 min. spaeter war es soweit.

Mein rythmus pendelte sich rasch ein ... – die bedenken, in ein gewuehl aus beinen und armen zu kommen wie beim subic tri/phil. vor 3 wochen, waren voellig unbegruendet, im gegenteil, diesmal waren die damen vor mir durchwegs gut im  schwimmen, ich konnte nur wenige „ueberholen“ - ich hatte freie sicht und war die ganze zeit im hinteren drittel.

 

wo ist endlich die erste boje? doch stroemungen ? hatte das gefuehl, nicht voran zu kommen...na endlich…, nach 750 m kurzer landgang und wieder hinein ins nass…. die zweite haelfte kam mir diesmal sehr lange vor....eine brustschwimmerin !! „klebte“neben mir....nach schier endlos vorkommender  zeit....konnte ich mich von ihr „loesen“.... endlich strand in sicht,  wasser wurde angeboten, durch eine mit wasser gefuellte wanne und mehreren regenbrausen ging es in die teppichbelegte wechselzone .... J


RAD : 1  loop -als ich auf mein rad stieg, dachte ich - der himmel war indessen sehr dunkel -  hoffentlich faengt es nicht zu regen an.....mein bike ruettelte ueber die ersten speed bumps...

gleich zu beginn ueberholte mich eine junge asiatin mit den worten „ you can do it“ – ich dachte nur, na warte….

 

tatsaechlich, nach einigen „warmmachenden km“ ueberholte ich sie und sie wurde nie mehr gesehen J

ich freute mich auf die strecke, vor allem durch den urwald– habe inzwischen auch das bergfahren liebengelernt, DANKE RENE! ( KA training in gym ) - dachte an unsere train.zeit in doha – alles brettleben…., ich wurde rasch wieder in die realitaet zurueckgeholt, die 10 km challenge lagen vor mir….

einige triathleten konnte ich beim bergauffahren ueberholen, beim U-turn (getraenkestation)  ueberffiel mich ein so unbeschreibliches glueckliches  gefuehl, mein wettkampfgeist war enorm...


unzaehlige marshalls leiteten die athleten und den wenigen verkehr, strecke zum teil gesperrt, kleine kinder standen am strassenrand und winkten uns zu...die hoffnung, jenoe mal auf der radstrecke  zu sehen erfuellte sich nicht.


der abstieg vom rad zur wechselzone war downhill…so, auch letzte huerde geschafft, jetzt „nur“ noch laufen, meine disziplin
J



RUN : 2 loops –alle 1.2 km wasserstation (becher), schwaemme, die letzte mit gels, gatorade…

 

Ich  startete voll motiviert und  mit leichten beinen - unter anfeuerung der zuseher  - ging es durch das nirwana resort -  schon nach wenigen minuten fuehlte ich mich sehr gut.... urlaubsgaeste vor ihren bungalows mit bier sitzend riefen uns zu, bevor es ein stueck an einem gepflasterten weg entlang am meer ging, dann durch wald, versch. bodenbelaege wechselten sich ab, durchwegs schattig und durchwegs huegelig, ich ueberholte stueck fuer stueck die z.t. schon sehr mitgenommenen lauefer.



Das ziel rueckte naeher – da sah ich jenoe- auch er war gut drauf -  noch eine kurze steile kurve – ich konnte schon die musik hoeren...., die letzten 100m..., da war ich schon laengst im runners high :) die leute schrien, musik war zu hoeren...,  aus dem lautsprecher toente mein name.....

 

Ich hab mich noch bei keinen tri / run so  gut gefuehlt wie bei diesen! nochmals DANKE RENE, deine lauf train.intervalle haben sich ausgezahlt!

Ich habe jede minute, jede sekunde genossen J

 

 

Ueberwaeltigend gluecklich im ziel nahm ich die medaille entgegen...., gertraenke, suesses, fruechte …..erwarteten mich….

ein wolkenverhangener himmel hatte uns, den athleten tolle zeiten und ein super feeling beschert.


kurze zeit spaeter schlossen jenoe und ich uns ueberschwenglich  lachend und gleichzeitig den traenen nahe in die arme :))

 

 

WE DID IT -WE FINISHED !!

 


Siegerehrung :

 

Die AFTER RACE party im nirwana garden am meer mit einem umfangreichen buffett, life music, ..., an einem lauen abend, bescherte uns eine wunderschoene kulisse und unvergessliche momente.... die runden tische und stuehle waren mit weissen leinen - bis zum boden fallend - bedeckt - was fuer ein grossartiger empfang!  

Eine perfekte moeglichkeit, mit anderen athleten die soeben gesammelten erfahrungen auszutauschen

Mit  aykiko , eine japanerin in singapur lebend, konnten wir herrlich ueber das bewaeltigte sprechen.

Die ersten drei jeder alters kategorie wurden mit einer medaille und einer holz schildkroeten trophae - made in indonesia - belohnt.

 

Als ich meinen namen hoerte und  „1 .in der alterklasse…“ war die freude riesengross – on stage mit meinen mitstreiterinnen…es war ueberwaeltigend und machte mich stolz J

 

 

Wir nahmen abschied von unseren neuen interessanten triathlon bekannten - sicherlich werden wir einige in naechster zeit bei einem event in asien wiedersehen :)

 

Diesen erlebnisreichen triathlon in solch einer atmosphaere ausklingen zulassen, wird uns immer in erinnerung bleiben.

           

 



Teilzunehmen an internationalen wettkaempfen, oeffnet einem die augen fuer eine andere art von rennen, fuer alle diejenigen, suchend nach neuen abenteuern und reisen, gemischt mit der liebe zum triathlon.


theresa




Veröffentlicht am:
11:18:27 10.09.2013 von Rene Vallant

Letzte Aktualisierung
11:18:27 10.09.2013